AKTUELL

02.04.2006

OFFIZIELLE ERÖFFNUNGSFEIER TUNNEL BURGHOLZ!

Mittwoch 29. März 2006

„Tausende Fans in Wuppertals Riesentunnel“ lautete die Überschrift im Generalanzeiger und der WDR berichtete in einer Sondersendung live aus dem längsten Straßentunnel in Nordrhein-Westfalen. Der Tunnel selbst wurde für viele Menschen zum Highlight des Tages und zum Stadtgespräch. Der Andrang war groß und viele nutzten die Gelegenheit einmal zu Fuß, mit dem Rad, mit Inlinern oder mit einem Bobby-Car die zwei jeweils ca. 1,8 km langen Tunnelröhren zu erkunden.

Um 14:30 Uhr wurde es dann eng in der Südröhre am Ostportal, als Michael Heinze stellvertretender Leiter des Landesbetriebes Straßen NRW die Begrüßungsworte sprach. Begleitet wurde er von Oberbürgermeister Peter Jung und dem NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke, die in ihren Reden besonders die Arbeit der Tunnel-Arbeitsgemeinschaft lobten. Nach 44 Monaten und früher als eigentlich geplant, wurde der Tunnel durch einen gemeinsamen Schnitt mit überdimensionalen Scheren von Peter Jung und Oliver Wittke für den Verkehr freigegeben. Eine exzellente Verbindung zwischen den Südhöhen und dem Sonnborner Kreuz kann nun genutzt werden und wie sagte Oberbürgermeister Peter Jung so schön: endlich haben wir eine schneefreie Verbindung zwischen dem Tal und den Höhen. Darauf schmeckte das Freibier umso besser.


Wir wünschen allen eine gute und sichere Fahrt durch den TUNNEL-BURGHOLZ
!

Das NFT Web-Team Birgitt Laaps und Ulrike Gaffkus bedankt sich an dieser Stelle besonders für die Unterstützung in den letzten 4 Jahren von Herrn Marcus Friese an dieser Homepage. Nur durch seine Texte und Fotos und Ideen lebt die Seite "http://www.tunnel-burgholz.de" ! Vielen Dank!

23.03.2006

ERÖFFNUNG TUNNEL BURGHOLZ!

Nach erfolgreichem Probebetrieb in der 09. bis 11.KW 2006 erfolgte die juristische Abnahme des Bauwerkes durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW am 21.03.2006.

3 Monate früher als geplant, steht nun die Tunneleröffnung bzw. die Verkehrsfreigabe des Burgholztunnels vor der Tür.

Am 29.03.2006, ab 12:00 Uhr lädt der Landesbetrieb zur feierlichen Verkehrsfreigabe ein. Bei dieser Feierlichkeit hat die Öffentlichkeit die Gelegenheit die Trasse des Lückenschlusses der L418 zu besichtigen.

Ab dem Morgen des 30.03.2006 zwischen 08:00 und 12:00 Uhr erfolgt dann die Freigabe für den Kraftverkehr.

Wir von der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Burgholz, wünschen allen Verkehrsteilnehmern eine gute und sichere Fahrt.

Fahren Sie vorsichtig !!

27.02.2006 Seit der letzten Berichterstattung im vergangenen Oktober ist die Baumaßnahme entscheidendene Schritte in Richtung Fertigstellung und Verkehrsfreigabe vorangeschritten.

Aus bautechnischer Sicht wurden die Arbeiten zur Herstellung des Tunnel, der Ingenieurbauwerke und des Straßenbaus bis auf einige wenige Rest- und Rekultivierungsarbeiten abgeschlossen.


Im Tunnel wurde die betriebstechnische Ausstattung weitgehend fertiggestellt. Insgesamt wurden in und vor dem Tunnel ca 270 km Kabel verlegt und angeschlossen. Alle Bauteile der Ausrüstungstechnik wurden in Betrieb genommen. Am Rosenmotag begann der zweiwöchige Probebetrieb des Tunnels. In diesem letzten Schritt soll geprüft werden, ob die Tunnelanlage den technischen Anforderungen entspricht.


Aus heutiger Sicht erfüllt die "Arbeitsgemeinschaft Tunnel Burgholz" die vertragliche Bauzeit, so dass der Tunnel wie geplant in diesem Jahr eröffnet werden kann.

An dieser Stelle möchte sich die "Arbeitsgemeinschaft Tunnel Burgholz" bei allen beteiligten Personen und Firmen , welche mit viel Einsatz das Projekt vorangetrieben haben, bedanken.

Einen besonderen Dank an folgende Nachunternehmern für Ihre Mitwirkung:

ABB Gebäudetechnik AG, Adval AG, BAG Mannheim MBH,Köster AG, Eurovia Teerbau GmbH, Eurovia Beton GmbH, Hoch-und Tiefbau Torgau, Gerhard Kliemt GmbH & Co.KG, Firma Wilhelm Koch GmbH, Ed.Züblin AG Fertigteilwerk, B+F Dorsten GmbH, Schüring Beton GmbH, Franz Ernst GmbH&Co.KG, Rudolf Ernenputsch GmbH&Co.KG, Emde-Industrietechnik GmbH, Bartz Containerdienst GmbH, Will &Sohn GmbH, Streif Baulogistik GmbH, ThyssenKrupp Xervon GmbH, Colber+Forster GmbH, Silbernagel GmbH, Huber&Sohn GmbH&Co.KG, Michael Dauzenberg Garten- und Landschaftsbau, Jörg Plesa Forst-und Gartenbau, Wolfgang Friese - freier Mitarbieter im Spezialtiefbau, HKV Schmitz+Partner GmbH, AWK GmbH, Poschen+Giebel GmbH, Heselberger GmbH, Peter Richter Wasserstrahlen und Oberflächenbearbeitung, NFT Umweltdatensysteme GmbH, Geodata Ziviltechnikerges.m.b.H, Ingenieurgemeinschaft Tunnel Burgholz - Müller+Hereth GmbH - Ingenieurbüro Wendt, Ingenieurbüro Körner, Angermeier GmbH, Betontest Ingenieurdienstleistungen, Ingenieurbüro Warns-Löschmann +Partner, IPB GmbH-Dr.Nguyen, SealTech GmbH, Filco Tec GmbH, Wuppertaler Stadtwerke sowie allen Lieferanten, Mitarbeiten, Betroffenen und Beteiligten.

12.10.2005 Pünktlich zum Herbstbeginn ist die Fertigstellung des Bauprojektes Tunnel Burgholz wieder ein großes Stück vorangekommen. Das westliche Vorfeld befindet sich kurz vor der Vollendung. Während die Betongleitschutzwände komplett fertig gestellt sind, fehlen auf den Schilderbrücken nur noch die Schildertafeln. Der Funkmast der Mobilfunkanbieter ist bereits zwischen den Fahrbahnen Richtung Sonnborner Kreuz aufgestellt und angeschlossen. Ebenfalls abgeschlossen werden konnte die Anlage des Erdwall hinter der Stützwand 13. Dieser dient als Sicht- und Lärmschutzwall für den dahinter liegenden Waldbereich. Die Bodenoberfläche des Westportals ist mittlerweile begrünt, sodass die bautechnischen Maßnahmen der Oberflächenprofilierung nur noch bei genauer Betrachtung wahrgenommen werden können.

Weitaus betriebsamer geht es im Vorfeld Ost zu. Während auch hier die Gleitwände fertig gestellt sind, laufen die Straßenbauarbeiten auf Hochtouren. Da der Bereich vom Tunnelportal Ost bis zur Brücke Korzert (Unterführung zur MVA) weitestgehend erstellt ist, konzentrieren sich die Arbeiten auf das restliche Stück zwischen Korzerter Unterführung und Tunnel Küllenhahn. In diesem Zuge werden auch die Anschlüsse an die Theißhahner Straße erstellt bzw. saniert. Der Abschluss dieser Arbeiten ist für die KW 39 / KW 40 vorgesehen.
Die Verkehrszeichenbrücken sind ebenfalls bis auf die Schildertafeln aufgestellt und angeschlossen. Die Fertigteile der östlichen Lärmschutzwand sind in der 38. KW eingestellt worden, sodass die Arbeiten damit fertig gestellt sind.

In den Tunnelröhren sind die betriebstechnischen Arbeiten weiter vorangeschritten. Der Einbau der Feuerschutztüren in die Querschläge ist abgeschlossen. Die Sicherheitseinrichtungen sind ebenfalls weitestgehend installiert, wie z.B. die Speerschranken in den Einfahrtsbereichen beider Tunnelröhren. Zurzeit laufen die Installationen und der Anschluss der Wechselverkehrszeichen. Mit einigen der betriebstechnischen Anlagen sind schon erfolgreiche Testläufe durchgeführt worden. Unter anderem mit der Tunnelbeleuchtung und den Fluchtweg- bzw. anderen Sicherheitszeichen.

21.08.2005 Nachdem am 17. Juni die Betonfahrbahn in den Tunnelröhren eingebaut wurde, konnte der Asphaltdeckenbau im Westen vom Sonnborner Kreuz bis in das Tunnelvorfeld durchgeführt werden. Zudem wurden auf der Asphaltdeckschicht schon die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Entlang der Betonfahrbahndecke wurden die Betongleitschutzwände gezogen. Von drei herzustellenden Verkehrszeichenbrücken in der Zufahrt zum Tunnel Burgholz konnten zwei Schilderbrücken schon aufgebaut werden.
Weiterhin wurde im Westen an den Portalen die offene Bauweise verfüllt. Als Spaziergänge ist man nun in der Lage, die alte vor knapp 3,5 Jahren unterbrochene Wanderrute wieder zu wählen. Der Forstweg über dem Portal ist ebenfalls wieder hergestellt und wird zur Zeit mittels eines Zaunes gesichert. Das Bauwerk Rutenbecker Bach bist ebenfalls vollständig hergestellt und die Pfosten für die noch zu montierenden Gewässerschutzwände wurden versetzt. Der Bachlauf des Rutenbecker Baches wird zur Zeit hergestellt, sodass das Wasser wieder an der Oberfläche entlang des noch bestehenden Baufelde fließen kann.

Im Tunnel selbst geht die betriebstechnische Ausstattung weiter voran. Bisher wurden etwa 220 km Kabel in den Tunnelröhren verbaut. Die Betriebsgebäude im Westen und Osten befinden sich ebenfalls in der Ausrüstung mit betriebstechnischen Komponenten. Beide Betriebsgebäude wurden unlängst an das öffentliche Stromnetz angebunden und aufgeschaltet.

Im Portalbereich Ost und im weiteren Vorfeld bis zur Theißhahner Strasse und im Weiteren zum Tunnel Hahnerberg kann man in diesen Tagen vielen Aktivitäten folgen. Der Erdbau ist auch hier so gut wie abgeschlossen. Der Straßenbau erfolgt zur Zeit. Alle Bohrpfähle zur Gründung der herzustellenden Lärmschutzwand sind abgeteuft, ausbetoniert und mit den Haltepfosten für die späteren Schallschutzelemente versehen.

Die Brücke zur Müllverbrennungsanlage wurde saniert.

30.04.2005

Seitdem das Burgholz im Zeichen des Frühlingseinbruchs steht, hat sich das Bild auf der Tunnelbaustelle weiter gewandelt.

In den Tunnelvorfeldern stehen die Ingenieurbauwerke kurz vor der Fertigstellung.

Die Ortbetonarbeiten der Stützwände 12, 13 und 14 werden in der ersten Maiwoche beendet. In der 17. KW konnten weitere Fertigteile versetzt werden. Die Winkelstützmauer am Bauwerk ST 13 wurde bereits teilverfüllt. Die Verfüllung der ST14 geht ebenfalls voran.

Ebenfalls fertig wird der Betonbau des Bauwerks 12 – Unterführung Rutenbecker Bach. An diesem Bauwerk fehlen noch die Gesimse und Reste der Bauwerksabdichtung. Die Verfüllung der Bachunterführung konnte begonnen werden.

Die Stützwand Ernenputsch im Osten der Baustelle konnte im April fertig gestellt werden. Ebenso wurde die Umschlusswand zwischen den Ostportalen betontechnisch beendet.

Die Verfüllarbeiten im Voreinschnitt Ost sind bis auf wenige Kubikmeter Material auch kurz vor der Beendigung. Unter Anderem wurde auch das Betriebsgebäude Ost vollständig eingeschüttet.

Der Rohrleitungsbau an den Portalen und in den Vorfeldern Ost wie West sind voll im Gange. So konnten große Teile der Entwässerungsleitung, der Feuerlöschleitungen sowie der Kabelleerrohrleitungen vor den Portalen eingebaut werden.

In den nächsten Tagen werden die Tunnelvorfelder für den Straßenbau weiter vorbereitet. Vorher jedoch müssen noch Gründungsarbeiten für die späteren Gewässer- und Lärmschutzwände ausgeführt werden.

In den Tunnelröhren selber laufen zur Zeit ausschließlich die Ausstattungsarbeiten der Betriebstechnik. Die Lüftermontagen, die Installation der Brandnotleuchten sowie der Kabeltrasse schreiten gut voran.

An den Tunneleinfahrten werden die Lärmschutzelememte installiert.


Zum 30. April 2005 hat die Firma BAG Mannheim, welche für die Lieferung und Verlegung der Baustahlarmierung auf der Baustelle eingesetzt war, Ihre Arbeiten nach Beendigung Ihrer vertraglichen Leistung eingestellt. Wir bedanken uns für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangen drei Jahren.

Ebenfalls am 30. April 2005 beendete Herr Dipl.-Ing. Hannes Engleithner in seiner Funktion als Bauleiter für die Arge Tunnel Burgholz seine Tätigkeit auf der Baustelle. Wir danken Ihm für seinen Einsatz in den letzten drei Jahren und wünschen Ihm alles Gute auf seinem weiteren beruflichen als auch privaten Lebensweg. Glück Auf Hannes.

30.03.2005 Auch in den vorangegangenen sechs Wochen hat sich wieder einiges auf der Tunnelbaustelle getan.

Im Rahmen der restlichen Rohbauarbeiten wurde bis zum 16.03.2005 der Kappenbeton in den Querschlägen fertiggestellt, die Schachtabdeckungen der Kabelzugschächte in den Querschlägen eingebaut. Ebenfalls wurden die Arbeiten an Spül- und Kabelzugschächten samt Nacharbeiten zum Ende der 11ten KW abgeschlossen. Momentan laufen im Bereich der Innenschale an ausgewählten Blocksegmenten Referenzmessungen.

Im Bereich der Straßenentwässerung sind die Mittelentwässerung bis Schacht 145 fertiggestellt worden. Im Vorfeld der Westportale sind nach der Verlegung von Mittel- und Seitenentwässerung von Schacht 137/142 bis vor die Südröhre jetzt die Arbeiten an Schächte und Rohrquerungen in vollem Gange. Seit der 12ten KW laufen auch die Arbeiten im Vorfeld des nördlichen Westportals. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch die Kabeltrassen und Schächte mit ausgeführt.

Beim Bauwerk Rutenbecker Bach wurde am 17.03.2005 die südliche Flügelwand betoniert, so dass das Rahmenbauwerk bis zur 15ten KW hergestellt werden kann. Anschließend werden Abdichtungs- und Verfüllarbeiten erfolgen. Die Böschung des neuen Bachbettes ist ebenfalls fertig gestellt, wobei die Profilerstellung nach vollendeter Verfüllung des Rahmenbauwerkes erfolgt.

Bei der Stützwand ST 12 wurde die Betonage der Bodenplatte in der 12ten KW abgeschlossen. Am 11.03.2005 sind die ersten Fertigteilelemente oberhalb des Betriebsgebäudes West eingesetzt worden. Die erste Etappe der Ortbetonpfeiler des Bauwerks ST 13, nördliche der Nordröhre, wurde am 17.03.2005 betoniert. Bei Bauwerk ST 14 sind bereits 10 der 14 Ortbetonpfeiler fertig und die Bauwerksentwässerung in Teilbereichen eingebaut. Parallel zu den Ersten, am 11.03.2005 gesetzten Fertigteilen laufen die Verfüllarbeiten des Bauwerkes. Bei der Stützwand „Ernenputsch“ (ST 15) wurden am 17.03.2005 die letzten Fertigteile eingesetzt; die Verfüllung ist abgeschlossen. Die Fundamente der Mittelwand Ost wurden in der 12ten KW abgeschlossen, ebenso zwei Wandscheiben.

Die bereits begonnene Überschüttung der offenen Bauweise West kann mit Fertigstellung des Bauwerkes ST 14 weitergeführt werden. Die Anschüttung des Straßendamms West läuft seit Februar 2005, während die Arbeiten zur Herstellung des Straßendammes im Bereich der ehemaligen Werkstatt und der Mischanlage in der 12ten KW begonnen haben. Auf der Ostseite sind das Betriebsgebäude und die Südröhre bereits teilweise verfüllt. Die restliche Verfüllung und die Schaffung des Planums erfolgen nach Herstellung der hinteren Wandscheibe der Mittelwand.

Die Rückbauarbeiten an der ehemaligen Werkstatt sind abgeschlossen. Der baustelleninterne Umzug des Baubüros von West nach Ost erfolgte in der 10ten KW.

In den Betriebsgebäuden Ost und West sind die Trafounterkonstruktionen, die Gitterböden für die Trafos sowie der mechanische Teil der Lüftung hergestellt. Die Trafos sind eingebaut und seit dem 21.03.2005 läuft die Elektroinstallation.
Die Verlegung der Funkkabel in Nord- und Südröhre ist abgeschlossen. Die Kabeltrassen für ELA und Durchfahrtsbeleuchtung sowie die UK Adaptionsstrecken und Deckenleuchten sind ebenfalls in beiden Tunnelröhren fertiggestellt. Seit dem 21.03.2005 läuft die Montage der Strahlventilatoren, Kabelzüge und Brandnotleuchten.

07.02.2005 Auf der Tunnelbaustelle hat sich in den vergangenen 6 Wochen wieder einiges verändert. Die Arbeiten an dem Tunnelbauwerk sowie an den Ingenieurbauwerken werden mit Hochdruck vorangetrieben.

Vor der Weihnachtspause zwischen dem 23.12.2004 und dem 03.01.2005 wurde in der Südröhre das Erdplanum und die erste Lage der Frostschutzschicht als Unterbau für die spätere Fahrbahn aufgetragen. Ebenfalls vor dem Jahreswechsel konnte die offene Bauweise der westlichen Südröhre teilverfüllt werden

Seit Wiederaufnahme der Arbeiten im neuen Jahr kann man die Veränderungen auf der Baustelle wöchentlich verfolgen.

Die Rohbauarbeiten im Tunnel sind so gut wie abgeschlossen. Die Notgehsteige in den Tunnelröhren, die Zwischenwände für die späteren Rettungsschleusen in den Querschlägen, die Entwässerungs- und Kabelschächte sowie die Betonnacharbeiten sind bis auf wenige Restarbeiten beendet. In der 1. und 2. Kalenderwoche konnte in der Südröhre neben der 2. Lage Frostschutzschicht auch die so genannte Asphalttragschicht eingebaut werden. Somit kann in den kommenden Wochen nach weiteren Vorbereitungen im Bereich der Voreinschnitten West und Ost in beiden Tunnelröhren die Betonfahrbahn eingebaut werden. Seit der 3. KW werden in der Nordröhre die ersten Arbeiten im Zuge der Betriebstechnik ausgeführt. Dort werden die Installationen für die Tunnelbeleuchtung und die Rauchmeldeanlage vorgenommen.

Außerhalb des Tunnel sind ebenfalls alle projektbeteiligten Unternehmen damit beschäftigt, die noch zu erstellenden Gewerke fertig zu stellen.

Im Voreinschnitt West wurden im Januar neben der Baustellenmischanlage der gesamte Werkstattbereich zurückgebaut, damit in diesen Bereichen in Kürze die Vorbereitungen für die Straßenbauarbeiten beginnen können. Ebenfalls im Voreinschnitt West wurden im Januar die Arbeiten zur Errichtung der 2. Hälfte des Bauwerks Rutenbecker Bach aufgenommen. In der 1. KW konnte hierfür die Baugrube erstellt werden. Seither wurden die Fundamente und die Schälung für die Flügelwand der Bachunterführung hergestellt.

Seit der 4. KW werden im Tunnelvorfeld die Rohrleitungen für die spätere Fahrbahnentwässerungen verlegt.

Die Stützwände ST 12, 13 und 14 im Portalbereich West werden zur Zeit mit Höchstdruck errichtet. Die Fertigstellung dieser Bauwerke hat zur Zeit einen sehr hohen Stellenwert für den weiteren Verlauf der Baustelle bezüglich der Termine für die Fertigstellung des Gesamtbauwerkes.

Im Voreinschnitt Ost laufen die Arbeiten ebenfalls mit Hochdruck.

Die Betonarbeiten zur Erstellung der Haupt- und Nebenpfeiler der Stützwand Ernenputsch sind in den letzten Tagen abgeschlossen worden. Parallel dazu konnten die ersten Fertigteile in die Stützwand einbaut werden. Die rückwärtige Verfüllung der Stützwand läuft im Zuge der Fertigteilmontage.

Die Herstellung der Mittelwand zwischen den beiden östlichen Tunnelröhren wurden ebenfalls aufgenommen.

Beide Betriebsgebäude werden zur Zeit mit Gebäudetechnik ausgestattet.

23.12.2004-03.01.2005 Weihnachtsferien
24.11.2004 Tunnelbauwerk BW 13:

Am 04.11.2004 wurde der Letzte von vier Portalkragen betoniert. Somit haben alle Tunnelmundlöcher ihr zukünftiges Gesicht erhalten.

In der vergangenen 47. KW wurde ebenfalls das letzte Querschlaggewölbe (Nr. V) ausbetoniert. In den Querschlägen fehlen nun noch die vorgesehenen Zwischenwände. Diese sind notwendig, um die vorgesehenen
Brandtüren zu installieren.

Die restlichen, notwendigen Arbeiten (Kabelleerrohrpakete,
Tunnelentwässerung, Fahrbahnquerungen) werden mit Hochdruck in der Süd- wie auch in der Nordröhre vorangetrieben. Es ist das Ziel der ARGE, noch in diesem Jahr Teile der Schottertragschicht als Unterbau für die spätere Fahrbahn herzustellen.
Des Weiteren erstellt seit ca. 2 Wochen das Tunnelpersonal den Kappenbeton in der Nordröhre.

Im Westangriff des Baufeldes verlaufen die Verfüllarbeiten um die Südröhre herum.

In den Voreinschnitten West und Ost kann man das Fortlaufen der
Schal-,Bewehrungs- und Betoierarbeiten der Stützwande 15 und 14, sowie des Bauwerkes Rutenbecker Bach beobachten.

02.10.2004 Der September ist vorüber und es wird weiter mit Hochdruck an den noch herzustellenden Gewerken gearbeitet.

Im nördlichen Tunnel wurde im Zuge des Straßenbaues die Frostschutzschicht über eine Länge von knapp 1,7 km eingebaut. Des Weiteren sind die Querschläge 1,3 und 4 ausbetoniert. in der 41.KW wird der letzte begehbare Querschlag (Nr.6) ebenfalls betoniert. Anschließend muss die Querschlagschalung auf den befahrbaren Querschnitt umgerüstet werden. Die Fertigstellung der Querschlaginnenschale kann voraussichtlich auf Ende Oktober 2004 terminiert werden. In der Südröhre gehen die Arbeit zur Herstellung der Rohrleitungstrassen zügig und ohne nennenswerte Verzögerungen voran. Am Ende der vergangenen Woche (40.KW) wurde der Portalkragen an der südwestlichen Tunnelröhre betoniert. Der Püortalkragen eines Tunnelmundloches gilt für die ausführenden Firmen als die Visitenkarte eines jeden Tunnelbauwerkes. Aus diesem Grund und aus Gründen der Portalkragengeometrie wurde der Kragen mittels einer sehr aufwendigen Holzschalung zimmermannmäßig eingerüstet und sorgfälltigst betoniert.

Das Bauwerk 12 (Unterführung Rutenbecker Bach) erhält in der kommenden 41. Woche seine erste Decke im Zuge der Herstellung des Rahmenbauwerkes. Damit ist die Hälfte des Bauwerks hergestellt. Nach dessen Abdichtung wird das Teilbauwerk verfüllt und mit der zweiten Hälfte begonnen.

Die Südröhre der offenen Bauweise West wird ab Montag den 04.10.2004 teilverfüllt.

Zwischen den beiden Tunnelröhren der offenen Bauweise West, beginnen ebenfalls die Arbeiten zur Erstellung der Stützwand 14 in der 41. Kalenderwoche.

Im Voreinschnitt Ost sind die Betonarbeiten zur Errichtung der Stützwand Ernenputsch (ST 15) weiter gut vorangeschritten. Deren Fertigstellung ist von der Arge Tunnel Burgholz zum Ende Dezember 2004 geplant.

Auf der Ostseite der Trasse haben die Arbeiten zur Sanierung des Bauwerkes K14 (Brücke Korzert) begonnen.

31.08.2004 Im Monat August sind die Arbeiten weiter voran gegangen.

In der Südröhre wurde erwartungsgemäß am 28.08. der letzte Block der Innenschale betoniert. Mit Fertigstellung der Innenschale kann man auf eine recht gute Leistung zurückblicken. Seit dem 03. August 2003 wurden bis zum 28.08.2004 insgesamt 364 Blöcke betoniert. In dieser Zeit wurden für die Innenschale ziemlich genau 50.000 m³ Beton und 3.300 to Baustahl in dem Innenschalengewölbe verbaut.

Am 30.08.2004 haben die Arbeiten zur Erstellung der Fahrbahn in der Nordröhre begonnen. Der Arbeitsablauf sieht vor, nach Herstellung eines Erdplanums und einer Frostschutzschicht sowie einer Asphalttragschicht, eine Betonfahrbahn in den Tunnel einzubringen.

Im Voreinschnitt West gehen die Arbeiten an dem Bauwerk "Unterführung Rutenbecker Bach" weiter. Dort entsteht zur Zeit die nördliche Flügelwand.

Im Osteinschnitt konnten an der Stützwand Ernenputsch die ersten Teilbereiche der Pfeilerwandkonstruktion erstellt werden.

30.07.2004 Der letzte Block der Nordröhre (63.2) wurde am 30.06.2004 fertiggestellt. In der Nordröhre laufen derzeit immer noch die Arbeiten zur Herstellung der Tunnelentwässerung und die der Herstellung der Kabelleerrohrtrasse in den Banketten. Die Kabelleerrohre dienen später der Tunnelausrüstung
(Elektrotechnik)

In der Südröhre steht der Schalwagen zur Zeit am 6. Querschlag (Block 253.3). Parallel dazu wird am östlichen Südportal der letzte Block der offene Bauweise eingeschalt und bewehrt. Wenn die Arbeiten planmäßig weitergeführt werden, ist damit zu rechnen, dass der Betonzug zum Ende August auch die Südröhre durchfahren haben wird.

Am 15.Juli wurde der Schalwagen der Nordröhre auf die Südröhre versetzt. Diese Maßnahme wurde zur Beschleunigung der offenen Bauweise Süd eingeleitet.

Im Voreinschnitt West wurde mit dem Bauwerk BW 12 "Unterführung Rutenbecker Bach" begonnen.

In Voreinschnitt Ost gehen die Arbeiten zur Erstellung der ST 15 "Stützwand Ernenputsch" weiter.

Das Betriebsgebäude West (BGO) ist im Rohbau erstellt.

In den nächsten Wochen beginnen die Arbeiten zur Stützwand 12 und Stützwand 14. Des Weiteren ist geplant, im Tunnel die Straßenbauarbeiten anzufangen.

17.06.2004 Der Schalwagen der Nordröhre steht in der offenen Bauweise Nord und wird zum heutigen Datum eingeschalt und für die Betonage des Blockes 62.2 vorbereitet.

In der Südröhre befindet sich die Innenschale in der Nähe des Querschlags V im Block 211. Voraussichtlich wird die Südröhre zum jetzigen Zeitpunkt Ende August ausbetoniert sein.

Von Westen nach Osten werden in beiden Röhren die Tunnelentwässerung und die Kabellehrrohrtrassen verlegt.

Am Westportal steht das Betriebsgebäude West kurz vor der Fertigstellung des Rohbaues.

Im Voreinschnitt West wurde mit dem Aushub für das Bauwerk BW 12 (Unterführung Rutenbecker Bach) begonnen. Die Betonarbeiten werden hier in Kürze aufgenommen.

Seit KW 24 ist der Kiesbergtunnel wieder zweispurig befahrbar.

04.05.2004

Die Nordröhre hat mit dem Schalwagen zwischenzeitlich den Block 251.2 (Tm 1.494) erreicht und steht somit im Querschlag Nummer 6. Es sind nur noch 28 Blöcke (280 m) zu betonieren, bevor der Betonzug Nord - Anfang Juni 04 - wieder den Himmel über Wuppertal erblicken wird. Nach Abschluss der nördlichen Innenschalenarbeiten wird der Betonzug komplett auf die Südröhre umgesetzt und etwa 250 m in die Südröhre verfahren.

Die Südröhre steht im Block 177.3 (Tm 768) kurz vor der Unterfahrung des Glasbachtales. Hier sorgt die Ausführung der Innenschale z. Zt. für eine technisch, anspruchvolle Variante, da dort unter anderem die Tunnelabdichtung, auf Grund der Erhaltung des Glasbaches, als Rundumabdichtung ausgeführt werden muss. Wie oben angemerkt, wird von Anfang Juni an die Südröhre mit zwei Schalwägen betrieben, um auch hier die Betonage zum Abschluss zu bringen. Geplant ist das Ende des Betonzuges zu Beginn August 2004.

Anfang Mai wurden in der Nordröhre mit den Arbeiten zur Herstellung der Straßenentwässerung begonnen. Schlitzrinnen für die Seitenentwässerungen und Entwässerungsrohre für die Fahrbahnentwässerung werden verlegt. Zug um Zug laufen die Vorarbeiten, um im September mit der Fahrbahnherstellung im Tunnel zu beginnen.

Auf dem Ostportal steht das Betriebsgebäude Ost im Rohbau fertig. Am Westportal wird in diesen Tagen die Bodenplatte des Betriebsgebäudes betoniert.

Im Osten der Baustelle wurde in den vergangenen Wochen die Seiten- und Mittelentwässerung der zukünftigen L418 verlegt.

21.02.2004 Im Vortrieb müssen in etwa noch 125 m Sohlen ausgebrochen werden. Diese Arbeiten sind bis zum 28. Februar 04 (!) beendet.
Der Sprengbetrieb (letzter Schuß) wird mit einer Nischensprengung an diesem Wochenende beendet sein, so dass die Anwohnerschaft keine Störungen durch Sprengungen mehr ertragen muss. "Ein Nachbar hat sich schon beschwert, dass keine Sprengungen mehr stattfinden. Er müsse nun seinen Wecker wieder stellen, um morgens pünktlich um 06:00 Uhr aufwachen zu
können."

Der Schalwagen steht in der Nordröhre bei Block 195.2, somit sind 950 m betoniert. In der Südröhre steht der Schalwagen bei Station 180, hier sind 180 m Beton eingebaut.

Über der Luftbogenstrecke im Ostangriff entsteht der Zeit das
Betriebsgebäude Ost.

  Die Baustelle ruht vom 18.12.03 bis 06.01.04
18.12.2003

Im Tunnel hat sich so einiges getan. Leider nicht alles zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten.

Der Vortrieb sollte zum Jahresende abgeschlossen sein. Alle Kalotten, alle Strossen sowie alle Sohlen sollten mit Beginn der Weihnachtspause am 18.12.03 beendet sein. Leider kam es ein wenig anders.

Während der letzten Meter im südlichen Strossenvortrieb (bei ca. 1441) kam es in der Nacht vom 13. November auf den 14. November 2003 zu unerwartet großen Konvergenzen an den Tunnelschalen. Grund dafür war der Gebirgspfeiler zwischen den beiden Tunnelröhren, durch welchen sich eine tektonisch beanspruchte Schichtenfolge hindurchzog. Nur sehr schnell eingeleitete und umfangreiche Sicherungsmaßnahmen verhinderten Schlimmeres. Der Strossenvortrieb wurde auf Grund dieses Ereignisses bei Station 1455 eingestellt, um das Gebirge vorrauseilend und nachlaufend durch weitere Sicherungsmaßnahmen wie Sohlschlüssen und Gebirgspfeilervergütungen zu stützen.

Die nördliche Innenschale wurde bis Block 171.2 betoniert. Das bedeutet, dass schon 720 Betoninnenschale (Rohbau) hergestellt werden konnten.

Die südliche Röhre steht noch in der offenen Bauweise. Dort wurden bisher 5 Blöcke betoniert. Zu Beginn des neuen Jahres wird die offene Bauweise durch Block 6.3 ergänzt, um anschließend auch in der Südröhre mit den Betonarbeiten im bergmännischen Bereich anfangen zu können.

Vortriebsstände:

Kalotten Süd und Nord: durchgeschlagen
Strosse Nord : 20.10.03 - durchgeschlagen
Strosse Süd : auf Grund geologisch bedingter Störung
bei Tm 1453 eingestellt

Sohlen Nord: alle statisch erforderlichen Sohlen wurden ausgebrochen und gesichert.

Sohlen Süd: derzeit befindet sich der Sohlausbruch zwischen den Stationen 1300 und 1432.

Seit Oktober ist die Arge Tunnel Burgholz auch im alten Kiesbergtunnel tätig. Hier wird in Tunnelmitte ein zusätzliches Fluchtwegtreppenhaus hergestellt. Dieses dient im Notfall dazu, in die obere - bzw. in die untere Tunnelröhre zu gelangen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Januar 2004 andauern. Für diese Zeit ist der Tunnel in beiden Richtungen auf eine Fahrspur beschränkt.

02.11.2003 Vortriebsstand/ Betonzug

Strosse Süd : Tm 1.280
Strosse Süd II: Tm 1.660

Der Schalwagen in der Nordröhre schreitet wöchentlich ca. 50 m voran und steht bei Block 136.2 (360 m).

21.10.2003 Zweiter Strossenvortrieb in der Südröhre ab Tunnelmeter 1.520 Richtung Osten.
19./20.10.2003 Durchschlag im nördlichen Strossenvortrieb.

Nach Abschluss der Kalottenvortriebe wurden der Strossenvortrieb verstärkt. Zwei Strossenvortriebe in der Nordröhre und ein Strossenvortrieb in der Südröhre bringen die Arge dem Ziel näher, die Vortriebsarbeiten bis Ende November 03 abzuschließen.

23.09.2003 In der Südröhre fand an diesemTag im Bereich des Ostportals die offizielle Durchschlagfeier des Tunnel Burgholz statt. Um 11:00 Uhr Ortszeit versammlten sich Vertreter des Verkehrsministeriums, der Stadt Wuppertal, des Landesbetriebs Straßenbau NRW, der Baufirmen Baresel AG und G.Hinteregger & Söhne Bauges.m.b.H, Vertreter der Presse sowie viele geladen Gäste an der Ortsbrust ein, um gemeinsam den Durchschlag des Tunnel Burgholz zu begehen.
In einer Feierstunde schaute man auf das Geschaffene zurück und lobte die Leistung der Vortriebsmannschaften. Ein Imbiss sorgte für das anschließende leibliche Wohl und ein nettes Zusammensein.

05.09.2003 Nur knappe 2 Wochen nach dem technischen Durchschlag der Südkalotte, wurde am Bautag 349 die Nordkalotte bei Tm 1500 gegen 19:00 Uhr technisch durchgeschlagen. Ein Fernsehteam des WDR´s dokumentierte diesen letzten für die Baustelle großen Vortriebsmoment.
22.08.2003

Nun ist es vollbracht ! Um 8:35 Uhr wurde die Südröhre von Osten her durchgeschlagen.
Die Bauleitung der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Burgholz bedankt sich an dieser Stelle bei den Vortriebsmannschaften, den Vermessungstrupps, der örtlichen Bauüberwachung, dem Bauherrn und jenen, die bisher tatkräftig zum Gelingen der Baumaßnahme beigetragen haben.
Allen ein herzliches GLÜCK AUF!

Schauen Sie sich dazu auch gerne die aktuellen Fotos an.


Aktuelle Stationen:

Kalotte Nord : Tm 1.469,25
Kalotte Süd: eingestellt bei Tm1.468,75

Strosse Nord: Tm 977,50
Strosse Süd : Tm 623,00

Kalotte Nord_Ost: eingestellt bei Tm 156,00
Kalotte Süd_Ost: durchgeschlagen bei Tm 191,50

14.08.2003 Betonage des 1. bergmännischen Blockes mit der Nr. 101.2
08.08.2003 Der Süd-West Vortrieb wurde bei Station Tm 1.468,25 eingestellt. Auf dieser Station ist der Durchschlag vom Gegenvortrieb Ost aus geplant.
03.08.2003

Am 03. August wurde nach kleineren Schwierigkeiten erstmalig der Schalwagen in Betrieb genommen. Gegen 14:00 Uhr begann die Betonkolonne den Portalblock der Nordröhre zu betonieren. In den Portalblock wurden 140 m³ Beton verpumpt.

27.07.2003

Am 20.07.03 jährte sich der Tunnelanschlag und somit der Beginn der Vortriebsarbeit zum ersten Mal.
Bis zum heutigen Tage wurden

  • in der Kalotte der westlichen Nordröhre 1.420 m,
  • in der westlichen Südröhre 1.410 m,
  • in der östlichen Nordröhre 145 m und
  • in der östliche Südröhre 155 m Tunnel

bergmännisch aufgefahren.

Die Strossen stehen

  • in der Nordröhre bei Tm 845 und
  • in der Südröhre bei Tm 517,25.

Es wird nicht mehr lange dauern und die Durchschläge der beiden Kalottenvortriebe erfolgen.

Auf den "letzten Metern" wird es nochmals spannend. Mit den Vortrieben wird das ehemalige Nöllenhammer Bachtal unter- bzw. durchfahren. Das
Nöllenhammer Bachtal wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts mit allerlei
Schüttgut aus der Umgebung Küllenhahns aufgefüllt. Dieses Material findet sich nun in den Vortrieben. Da die Aufschüttung hauptsächlich aus
Feinmaterialien (Schlamm, Ziegel,....) besteht, ist die Situation im Vortrieb recht angespannt. Die Überdeckung zur Oberfläche beträgt gerade mal 10-12 Meter.

Im Voreinschnitt West vor der Nordröhre laufen die letzten Vorbereitungen
um, in der 31. KW, mit der Innenschale zu beginnen. Entsprechend
fortgeschritten sind die Abdichtungsarbeiten im Tunnel Nord.

Auch auf der restlichen Baustelle laufen die Arbeiten weiter planmäßig
voran. So ist abzusehen, dass am Ende des Monats Juli die Sonderanlage
Rutenbeck technisch fertiggestellt sein wird und somit auch termingerecht in
Betrieb genommen werden kann.

03.07.2003

Am 01. Juli wurde mit dem westlichen Nordvortrieb die Station Tm 1300 erreicht. Im selben Vortrieb steht der Durchschlag des 5. Querschlages kurz
bevor. In der südlichen Röhre wurden bis heute 1280 Tunnelmeter aufgefahren.
Die Meter schmelzen dahin, zumal in den östlichen Vortrieben auch weiterhin
konstante Wochenleistungen von je 11,25 m unter den herzustellenden
Rohrschirmen erbracht werden (Nord-Ost Tm 111,00/ Süd_Ost Tm 116).

Im Osten stehen jedoch in den nächsten Tagen noch einige vortriebstechnische Herausforderungen an. Dort muss eine alte Auffüllung aus dem Beginn des vorherigen Jahrhunderts (etwas um 1910-1920) unterfahren werden.

Am Ostportal ist zudem der größte Teil der Luftbogenstrecke aufgebaut
worden. Diese wird bereits verfüllt, sodass das Tunnelbauwerk demnächst
unter der Erde verschwunden ist.

Am Westportal sind die Arbeiten zur Schalwagenmotage weiter voran
geschritten. Es wird erwartet, dass der erste Block der Tunnelinnenschale
Ende Juli 03 betoniert werden kann.

22.06.2003

Tunnelinformation Cronenberger Woche:

"Alle Ihm nach"

02.06.2003

In der Nordröhre wurden bisher 6 Bankettblöcke fertiggestellt.
Seit 28.05. wird vor dem Nordportal der erste Bewehrungswagen montiert. Er dient den Vorbereitungsarbeiten zu Herstellung der Innenschale.

Vortriebsstände:

> Kalotte Nord : 1156,50 m
> Kalotte Süd : 1120,25 m

> Strosse Nord : 720,25 m
> Strosse Süd: 517,25 m

> Kalotte Nord_Ost: 67,25 m
> Kalotte Süd_Ost: 66,25 m


09.05.2003

Nachdem in den Tagen zuvor die Abdichtungs- und Bewehrungsarbeiten begonnen haben, wurde der 1. Sohlblock der Innenschale betoniert.

Dies war der Startschuss für den Betonzug und somit der Beginn des Ingenieurbauwerk Tunnel Burgholz.

Im Osten verläuft der Vortrieb weiterhin planmäßig im Wechsel zwischen den
beiden Röhren. Sowohl die Rohrschirmarbeiten als auch der Vortrieb machen
weiterhin gute Fortschritte.
Die Geologie in diesem Bereich wird immer stabiler, so dass die Sprengereignisse sich in nächster Zeit häufen werden.

08.05.2003

Gegen 22:45 Uhr ereignete sich in der Südröhre des westlichen Vortriebes bei Station Tm 800 ein tragischer Unfall . Dabei verstarb noch am Unfallort, aus noch ungeklärter Ursache, unser erst 23 jähriger Mitarbeiter und Kollege

Georgi Ivanov DOBREV

an seinen schweren Verletzungen.

Wir alle auf der Baustelle sind zu tiefst erschüttert. Unser Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen des Verstorbenen.

04.05.2003

Der 1000ste Tunnelmeter mit der Südröhre ist erreicht.

Der 1000ste Besucher wurde begrüßt!

Tunnelinformation Cronenberger Woche:

1000ster Besucher

25.04.2003 Im Osten steht der Vortrieb im Schutze eines Rohrschirmes mit der Nordröhre in der Achse der Harzstrasse. Im Moment ist dieser Angriffspunkt mit größtere Sorgfallt zu behandeln. Die Harzstrasse steht noch unter Verkehr und zwischen Fahrbahnoberfläche und Tunnelfirste verlaufen zwei größere Kanäle (Schmutzwasser DN 2505, Regenwasser DN 600).
Ständige Messungen geben Aufschluss darüber wie sich die Oberfläche zum Ausbruch verhält.

Im Westen erreichte der Bautrupp am 207. Bautag bzw. am Karfreitag gegen 18:00 Uhr den tausendsten Tunnel Meter. Dies wurde zum Anlass genommen, den Vortrieb kurz einzustellen, inne zu halten und im kleinen Kreise der vergangenen und der noch kommenden Bautage zu gedenken.

11.04.2003

Ostportal:

Im Osten hat sich so einiges getan. Der nördliche Gegenvortrieb im Osten wurde angeschlagen. 10 m Luftbogenstrecke wurden
erstellt. Die östliche Südröhre wurde bis Tunnelmeter 11,1 aufgefahren und für den zweiten Rohrschirmabschnitt vorbereitet sh. aktuelle Fotos. Dieser wurde am Montag (07.04.) fertiggestellt.

Wie man auch beobachten konnte, wurde die östliche Südröhre
bereits wieder auf den ersten Metern der Luftbogenstrecke mit
Erdaushubmaterial überschüttet. Dies dient unter anderem auch dem Schallschutz.


In dieser Woche beginnen im Baufeld Ost die Arbeiten zur Herstellung einer Baustrasse die an die Theishahner Strasse angebunden wird. Nach Fertigstellung dieser asphaltierten Strasse (um Ostern herum) kann der Weiterbau der südöstlichen Luftbogenstrecke weiter forciert werden. Somit wird die Belastung der Harzstrasse erheblich vermindert werden.

Anfang April wurde im Bereich Harzstrasse/Nöllenhammer Weg
eine Schallpegelmessung durch einen unabhängigen und öffentlich bestellten Sachverständigen durchgeführt. Die Erstellung eines Immissionsgutachtens soll aufzeigen, welche Einwirkung der Baulärm auf die Anwohner hat.

Im Bereich der Kaisereiche wurde in den letzten Tagen ein wenig an der Baustelleneinrichtung vandaliert. Die Hinweisschilder "Wir bauen einen Tunnel" wurden vorsätzlich entfernt und auf der nahegelegenen, ehemaligen Sambatrasse "entsorgt". Ebenso wurde das dort befindliche Wasserhäuschen mit den Lettern "Abschaum" verschönt. Schade...

Die baustellennahen Forstwege zwischen Rutenbecker Weg und Kaisereiche dürfen nach Übereinkunft mit dem Forst von Baustellenfahrzeugen für Kontrollfahrten und zur schnelleren Verbindung von und zum Baufeld Ost genutzt werden.

Tunnelinformation Cronenberger Woche:

Tunnel-Start 07-2002

Tunnel Sprengungen 08-2002

Tunnel Sprengungen 11-2002

Tunnel Samba 02-2003

Tunnel Ostportal 03-2003

Tunnel Lüftung 03-2003

 


01.04.2003

Glasbachtal:

Das Glasbachtal wurde mit der Nordröhre verlassen und nun der Bereich Richtung Strassenzug Burgholz angesteuert. Es wird wieder unter "normalen" Vortriebsbedingungen gearbeitet.

Mit dem Südvortrieb stehen die arbeiten mitten im Glasbachtal. Die Mindestüberdeckung scheint hier wohl gerade mal 2-3 Meter zu betragen. Es fällt doch einiges an Dreck in den Tunnel. Alle sind jedoch guter Dinge, das sich auch hier in den nächsten Tagen die Bedingungen normalisieren werden.

Ostportal:

In dieser Woche werden die ersten 28 Meter Luftbogenstrecke der östliche Südröhre mit Bodenmaterial einschütten, um dann vorraussichtlich in den nächsten 2 bis 3 Wochen unter dessen Schutz (Schallschutz) mit dem Vortrieb beginnen zu können.

12.03.2003

Markanter Punkt:

Der Vortrieb befindet sich im Glasbachtal, welches derzeit mit einer Minderüberdeckung von 4,0 mtr in der Südröhre unterfahren wird.

12.03.2003

Vortriebsdaten:

Nord-863,50 Tm, Süd-822 Tm

17.12.2002

Vortriebsdaten:

Nord-630 Tm, Süd-560 Tm

28.10.2002

Vortriebsdaten:

Nord-420 Tm, Süd-330 Tm

14.10.2002

Vortriebsdaten:

Nord-340 Tm, Süd-245 Tm

23.09.2002

Vortriebsdaten:

Nord-240 Tm, Süd-145 Tm

22.07.2002

Erste Sprengung

nachdem in der vergangenen Woche (29. KW) die Luftbogenstrecke gestellt wurde, erfolgte am Freitag den 19.07. die erste Sprengung als vorbereitende Maßnahme für das Stellen des ersten, bergmännischen Tunnelbogen (Station TM 0,00). Am Samstag den 20.07. konnte die Vortriebsmannschaft somit den ersten Tunnelmeter der Nordröhre bergmännisch auffahren

 

11.07.2002

Fortgang der Arbeiten

Die Arbeiten im Bereich des Westportals laufen.

Die Maschinen für die Bohr-, Spreng, Räum und Transportarbeiten stehen bereit

05.07.2002

Tunnel-Anstich!

In Anwesenheit des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr, Herrn Jörg Hennerkes und des Oberbürgermeisters der Stadt Wuppertal, Herrn Hans Kremendahl erfolgt der offizielle Tunnelanstich.

Zahlreiche geladenen Gäste und interessierte Bürgerinnen und Bürger erleben die Zeremonie des Tunnelanstichs, die Segnungen der evangelischen und katholischen Geistlichen und die Übernahme der Tunnelpatenschaften durch Frau Nicole Kleinert und Frau Renate Warnecke aus dem Rat der Stadt Wuppertal mit.

Eine Schausprengung, der "erste Schuss", markiert den offiziellen Beginn der Arbeiten am Tunnel Burgholz !

Glückauf !

01.07.2002

Bereit zum Tunnel-Anstich!

Die Rodungsarbeiten in den zukünftigen Portalbereichen des Tunnels "Burgholz" sind abgeschlossen.

Im Bereich der Baustelle des Westportals (Abzweig Kiesbergtunnel) ist eine bauzeitliche Verkehrsführung auf der L70/L418 eingerichtet.

Die Baustelleneinrichtung im Bereich des Westportals ist ebenfalls weitestgehend abgeschlossen.

Zur Zeit wird im Bereich des zukünftigen Westportals der Voreinschnitt und die Anschlagswand für die beiden Tunnelröhren mit den zugehörigen Sicherungsmaßnahmen erstellt.

Der offizielle Tunnelanstich findet am 05.07.2002 um 12:00 Uhr statt.

28.02.2002 Abschluss der Rodungsarbeiten im Bereich der offenen Strecke!
01.01.2002 Beginn der Arbeiten!
21.12.2001 Auftragserteilung zum Weiterbau!
Wetterdaten Burgholz: